Astronomie

Unser erschaffenes Sonnensystem
 

 Biologie

Miller-Versuch - Ursprung des Lebens?

Das Wunder der Zelle

Das Dinosaurier-Puzzle

Kambrium-Explosion
 

 Geologie

Peleg und die Plattentektonik
 

 Theologie

Der Schöpfungsbericht (1)

Der Schöpfungsbericht (2)

Die Auferstehung Jesu Christi
 

 Sonstiges

2 Weltbilder im Konflikt

12 Gründe für eine junge Erde

12 Gründe für eine junge Erde

Es gibt dutzende Naturphänomene, die der evolutionären Idee entgegenstehen, die Erde wäre Milliarden von Jahren alt. Im Folgenden werden verschiedene Prozesse betrachtet. Die maximal möglichen Jahre werden jeweils fett geschrieben. In kursiv sind die Zeiten geschrieben, die für die Evolutionstheorie benötigt werden. Dabei wird sich herausstellen, dass die maximal mögliche Zeit immer weit unter der benötigten evolutionären Zeit liegt, während die biblische Zeit (6000-10000 Jahre) immer gut herein passt. Daher sprechen die folgenden Punkt gegen die Zeitrechnung der Evolutionisten und für die biblische Zeitrechnung.
 

1. Galaxien lösen sich zu schnell auf
Milchstrasse
Die Sterne unserer eigenen Galaxie, der Milchstraße, rotieren mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten um ein galaktisches Zentrum, die inneren drehen sich schneller wie die äußeren. Die beobachteten Rotations-Geschwindigkeiten sind so hoch, dass, wenn unsere Galaxie mehr als ein paar hundert Millionen Jahre als wäre, sie nur noch eine formlose Scheibe von Sternen wäre, anstatt ihrer momentanen sprialförmigen Form.

Trotzdem wird unsere Galaxie auf mindestens 10 Milliarden Jahre geschätzt. Evolutionisten nennen es das „Auflösungs-Dilemma“ (engl. „winding-up dilemma“), welches der Wissenschaft schon 50 Jahre bekannt ist. Sie haben sich viele Theorien zur Erklärung ausgedacht, jede scheiterte jedoch nach einer kurzen Zeit der Beliebtheit. Dasselbe „Auflösungs-Dilemma“ tritt auch in anderen Galaxien auf.

In den letzten paar Jahrzehnten war der beliebteste Versuch, dass Dilemma zu lösen, die komplexe Theorie der Schwerewellen. Die Theorie hatte konzeptionelle Probleme und musste willkürlich und sehr fein abgestimmt werden. Später wurde sie ernsthaft in Frage gestellt, als das Hubble Space Telescope eine sehr detaillierte Struktur im Zentrum der „Whirlpool“-Galaxie (M51) entdeckte.
 

2. Kometen zerfallen zu schnell
Komet
Gemäß der Evolutionstheorie geht man davon aus, dass Kometen dasselbe Alter wie das Sonnensystem haben, etwa 5 Milliarden Jahre. Aber jedes mal, wenn ein Komet die Sonne nah umkreist, verliert er so viel von seinem eigenen Material, dass er nicht viel länger als etwa 100.000 Jahre überleben kann. Viele Kometen haben ein Alter von 10.000 Jahren. Evolutionisten erklären diese Diskrepanz, indem sie annehmen, dass (a) Kometen von einer nicht beobachteten räumlichen Oort-Wolke weit hinter der Umlaufbahn des Pluto stammen, (b) unwahrscheinliche gravitative Wechselwirkungen mit unregelmäßige vorbeikommenden Sternen oft Kometen in das Sonnensystem schleudern, und © andere unwahrscheinliche Wechselwirkungen mit Planeten die einfallenden Kometen oft genug abbremsen, um den hunderten von beobachteten Kometen Rechnung zu tragen. Bisher wurde keine dieser Annahmen, weder durch Beobachtungen, noch durch realistische Berechnungen.

In der letzten Zeit gab es viel Gerede um den Kuiper-Gürtel, einer Scheibe von angenommenen Kometenquellen, die in der Ebene des Sonnensystems liegt, nur außerhalb der Umlaufbahn des Pluto. Auch wenn in dieser Gegend einige Eiskörper existieren, würden sie nicht wirklich das Problem dem Evolutionisten lösen, da laut der Evolutionstheorie der Kuiper-Gürtel schnell erschöpft wäre, wenn er nicht durch die Oort-Wolke unterstützt werden würde.
 

3. Nicht genug Schlamm auf dem Meeresboden
Jedes Jahr erodieren Wasser und Wind etwa 25 Milliarden Tonnen von den Kontinenten und verlagern es in die Ozeane. Dieses Material wird als loses Sediment (z.B. Schlamm) auf dem harten, basaltischen (lavageformten) Gestein des Ozeanbodens angesammelt. Die durchschnittliche Mächtigkeit des Schlammes im gesamten Ozean, inklusive der Kontinentalschelfe, beträgt weniger als 400 m.

Der Hauptvorgang, um den Schlamm von der Ozeankruste zu entfernen, ist durch plattentektonische Subduktion. Der Ozeanboden bewegt sich langsam (einige cm/Jahr) zwischen den Kontinenten und nimmt einiges Sediment mit sich. Weltlicher wissenschaftlicher Literatur zufolge entfernt dieser Prozess in unserer Zeit nur 1 Milliarde Tonnen pro Jahr. Soweit man weiß, sammeln sich die anderen 24 Milliarden Tonnen pro Jahr einfach auf dem Ozeanboden. Mit dieser Rate würde die Erosion die heutigen Sedimentmassen in weniger als 12 Millionen Jahren ablagern.

Gemäß der Evolutionstheorie gibt es die Vorgänge von Erosion und Subduktion jedoch schon so lange, wie es Ozeane gibt, angeblich 3 Milliarden Jahre. Wenn das so wäre, würde die oben erwähnte Rate bedeuten, dass die Ozeane an Schlamm von mehreren Kilometern Mächtigkeit ersticken würden. Eine alternative (kreationistische) Erklärung ist, dass die heute vorhandenen Schlamm-Ablagerungen durch die Wasser der Sintflut von den Kontinenten in kurzer Zeit erodiert wurden (vor etwa 5000 Jahren).
 

4. Nicht genug Natrium im Meer
Jedes Jahr bringen die Flüsse und andere Quellen über 450 Millionen Tonnen Natrium in die Ozeane. Nur 27 % dieses Natriums kommt wieder aus dem Ozean heraus. So weit man weiß, wird der Rest im Ozean einfach angesammelt. Wenn der Ozean ohne Natrium begonnen hat, würde sich die heutige Menge an Natrium innerhalb von weniger als 42 Millionen Jahren angesammelt haben, bezogen auf die aktuelle Input- und Output-Rate. Dies ist weit weniger als das evolutionäre Alter der Ozeane von 3 Milliarden Jahren. Die übliche Antwort zu dieser Diskrepanz ist, dass der frühere Natrium-Input geringer und der frühere Natrium-Output größere gewesen sein muss. Trotzdem kommen auch die großzügigsten Berechnungen zu einem maximalen Alter von nur 62 Millionen Jahren. Berechnungen für viele andere Meerwasser-Elemente ergeben viel jüngere Alter für die Ozeane.
 

5. Das Magnetfeld der Erde baut zu schnell ab
Die gesamte Energie, die im Magnetfeld der Erde gespeichert ist, hat in den letzten 1000 Jahren konstant um den Faktor 2,7 abgenommen. Die Evolutionstheorien, die diesen starken Abfall erklären und aufzeigen, wie das Magnetfeld der Erde Milliarden von Jahren überdauern konnte, sind sehr kompliziert und mangelhaft.

Es existiert eine viel bessere kreationistische Idee. Sie ist eindeutig, auf ordentliche Physik gestützt und erklärt viele Funktionen in diesem Gebiet: Erst die Schöpfung, dann viele Umkehrungen während der Sintflut, dann einige Fluktuationen bis zu Zeit Jesu und anschließend eine konstante Abnahme. Diese Theorie passt zu paläomagnetischen, historischen und heutigen Daten. Das Hauptergebnis ist, dass die Gesamtenergie des Feldes (nicht die Oberflächenintensität) schon immer abgenommen hat, mindestens so schnell wie heute. Mit dieser Rate kann das Feld nicht älter als 10.000 Jahre sein.
 

6. Viele Schichten sind zu stark gefaltet
In vielen Bergregionen sind Schichten von mehreren hundert Metern Mächtigkeit haarnadelförmig gefaltet. Die übliche geologische Zeitskala besagt, dass diese Formationen über hunderte Millionen von Jahren sehr tief versenkt und verfestigt wurden, bevor sie gefaltet wurden. Trotzdem erfolgte die Faltung ohne Zerbrechen. Es entstanden so geringe Radien, dass die gesamte Formation noch nass und unverfestigt gewesen sein muss, als die Faltung geschah. Dies legt nahe, dass die Faltung weniger als einige Tausend Jahre nach der Ablagerung geschah.
 

7. Intrudierte Sandsteine verkürzen das geologisch „Alter“
Es bestehen starke geologische Befunde dafür, dass der kambrische „Sawatch-Sandstein“ (angeblich von 500 Millionen Jahren entstanden) der Ute-Pass-Verwerfung westlich von Colorado-Springs unverfestigt war, als er während der Entstehung der Rocky Mountains vor angeblich 70 Millionen Jahren an die Erdoberfläche gebracht wurde. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sich der Sandstein während der angenommenen 430 Millionen Jahre unter der Erde nicht verfestigt hat. Stattdessen ist es wahrscheinlicher, dass die beiden geologischen Ereignisse weniger als einige hundert Jahre voneinander entfernt lagen, was die geologische Zeitskala drastisch verkürzen würde.
 

8. Fossile Radioaktivität verkürzt das geologische „Alter“ auf wenige Jahre
Radiohalos sind Farbringe, die sich um mikroskopische Teilchen von radioaktiven Mineralen in Gesteinskristallen bilden. Sie sind der fossile Beweis von radioaktivem Zerfall. „Zerquetschte“ Polonium-210 Radiohalos bezeugen, dass Formationen aus Jura, Trias und Eozän im Colorado-Plateau innerhalb von Monaten aufeinander abgelagert wurden, nicht innerhalb von hunderten von Millionen Jahren, wie es die übliche Zeitskala erfordert. Verwaiste Polonium-218 Radiohalos, die kein Anzeichen ihres Mutterisotops mehr besitzen, legen entweder eine sofortige Schöpfung oder eine drastische Änderung der radioaktiven Zerfallsraten nahe.
 

9. Helium am falschen Platz
Alle natürlich vorkommenden Familien radioaktiver Elemente produzieren bei ihrem Zerfall Helium. Wenn ein solcher Zerfall über Milliarden von Jahren vonstatten geht, wie von Evolutionisten angenommen, dann sollte viel Helium den Weg in die Erdatmosphäre gefunden haben. Die Verlustrate von Helium aus der Atmosphäre ins Weltall ist berechenbar und gering. Berücksichtigt man diesen Verlust, so hat die heutige Atmosphäre nur 0,05 % der Menge an Helium, den sie in 5 Milliarden Jahren angereichert hätte. Dies bedeutet, dass die Atmosphäre viel jünger ist als das angebliche evolutionäre Alter.

Eine Studie aus dem Journal of Geophysical Research zeigt, dass das durch radioaktiven Zerfall in tiefem, heißem Gestein produzierte Helium keine Zeit zum Entweichen hatte. Obwohl angenommen wird, dass das Gestein über 1 Milliarde Jahre alt ist, legt der große Helium-Rückhalt ein Alter von nur Tausenden von Jahren nahe.
 

10. Nicht genügend Steinzeit-Skelette
Evolutions-Anthropologen sagen, dass die Steinzeit mindestens 100.000 Jahre dauerte, währenddessen die Weltbevölkerung von Neanderthalern und Cro-Magnon-Menschen in etwa konstant zwischen 1 und 10 Millionen Menschen lag. In der gesamten Zeit haben sie ihre Toten mit Artefakten begraben. Mit diesem Szenario müssten sie mindestens 4 Milliarden Menschen begraben haben. Wenn die evolutionäre Zeitskala richtig ist und wenn die beerdigten Knochen viel länger als 100.000 Jahre überdauern können (wie im Fall von „70 Millionen Jahre alten“ Dinosauriern), dann müssten noch viele der angenommenen 4 Milliarden Steinzeit-Skelette existieren (und erst recht die begrabenen Artefakte). Jedoch wurden nur einige hundert gefunden. Dies legt nahe, dass die Steinzeit viel kürzer war, als Evolutionisten glauben, in vielen Gegenden vielleicht nur ein paar hundert Jahre.
 

11. Landwirtschaft ist zu jung
Das normale Evolutionsbild zeigt Menschen, die während der Steinzeit über einen Zeitraum von 100.000 Jahren als Jäger und Sammler lebten, bevor sie von weniger als 10.000 Jahren die Landwirtschaft entdeckten. Der archäologische Befund zeigt jedoch, dass Steinzeit-Menschen genauso intelligent wie wir waren. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass niemand der in Kapitel 10 erwähnten 4 Milliarden Menschen entdeckt haben soll, dass Pflanzen aus Samen wachsen. Es ist viel wahrscheinlicher, dass Menschen nach der Flut weniger als ein paar hundert Jahre ohne Landwirtschaft waren, wenn überhaupt.
 

12. Geschichte ist zu kurz
Den Evolutionisten zufolge existierten die Menschen während der Steinzeit über einen Zeitraum von 100.000 Jahren, bevor sie vor etwa 4000 bis 5000 Jahren anfingen, schriftliche Aufzeichnungen zu machen. Der prähistorische Mensch baute Monumente aus riesigen Steinen, machte wunderschöne Höhlenmalereien und machte Aufzeichnungen über die Mondphasen. Warum sollte er Tausend Jahrhunderte warten, bevor er dieselben Fähigkeiten zur Geschichtsschreibung verwendet? Die biblische Zeitskala ist viel wahrscheinlicher.
 

Entnommen aus: „Evidence for a young World“ von D. Russel Humphreys, Ph.D.