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2 Weltbilder im Konflikt

12 Gründe für eine junge Erde

2 Weltbilder im Konflikt

Der geschichtliche Rahmen der Makro-Evolution:
Am Anfang explodierte etwas (wir wissen wirklich nicht was, wie und woher) und unser heutiges Universum nahm langsam Gestalt an und kühlte ab. Die Gesteinsoberfläche der Erde löste sich auf, um eine chemische Suppe zu formen, aus welcher irgendwie die erste sich reproduzierende Zelle entstand. Diese Zelle passte sich irgendwie an ihre Umgebung an und wurde mit der Zeit immer komplexer. Milliarden von Jahren vergingen und immer mehr nützliche Information wurde dem chemischen Bauplan des einfachen Organismus hinzugefügt, was zu einer Zunahme der Lebensformen führte. Das Endergebnis ist die heutige Vielfalt des Lebens, die wir um uns herum sehen. Was wir also gelehrt werden ist, dass Gestein (oder Grundelemente) sich irgendwie zu Menschen formte.

Der weitläufig akzeptierte Evolutionsmechanismus erklärt einfach nicht, wie Leben entstehen konnte. Mutationen sind zufällige Fehler, die den DNA-Molekülen keine nützliche Information hinzufügen. Natürliche Auslese kann nur aus etwas wählen, was schon im genetischen Code eines Lebewesens vorhanden ist. Und trotz enormer Anstrengungen in Laboratorien überall auf der Welt konnte nie gezeigt werden, wie chemische Verbindungen gemischt und dabei „lebendig“ werden. Die Evolution gründet sich daher entscheidend auf den Glauben an zukünftige Entdeckungen … und nicht auf heutige Beobachtungen.
 

Der geschichtliche Rahmen der Bibel:
Dieser Rahmen anerkennt vier große göttliche Eingriffe in die Geschichte. Der erste ist die augenblickliche Erschaffung des Universums und der verschiedenen Formen des Lebens. Der zweite Eingriff ist der Fluch über diese Schöpfung als Antwort auf den Ungehorsam des einzigen mit freiem Willen ausgestatteten Lebewesens, des Menschen. Der dritte ist eine weltweite Flut als Gericht über die fast komplette Rebellion der Menschheit. Der letzte war Gottes Erscheinen auf der Erde als Jesus Christus, um sich dem Sündenproblem der Menschen anzunehmen. Dieser Rahmen ist auch auf Glauben gegründet. Die Beweise, welche die ersten drei Eingriffe Gottes untermauern, werden vom öffentlichen Lehrsystem entweder ignoriert oder untergraben. Ist es daher überraschend, wenn die Wirklichkeit der vier großen Eingriffe Gottes oft keine Bedeutung im Leben unserer Kinder hat?
 

Die ehrliche Wissenschaft zeigt in die richtige Richtung:
Steine reden nicht. Bisher wurden auch keine fertig beschrifteten Fossilien ausgegraben. Alles muss in einem Rahmen (Paradigma) interpretiert werden. Zeigt man einem Evolutions-Geologen und einem Schöpfungs-Geologen dieselben Steine oder Fossilien, werden sie zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen bezüglich des Alters und der Herkunft kommen. Sie werden die Daten innerhalb desjenigen Rahmens interpretieren, den sie für wahr halten. Und trotzdem können sie nicht beide recht haben. Der beste Weg, um festzustellen, wer recht hat, ist zu sehen, wie viele Widersprüche bei der Dateninterpretation innerhalb eines Rahmens entstehen. Ein Beispiel dafür ist der Schwarzschiefer der Hartford-Gesteinsformation in Connecticut. Evolutions-Geologen interpretieren diese Gesteine normalerweise also aus Pflanzen- und Tiersedimenten geformt, welche sich langsam am Boden eines tiefen Sees abgelagert haben. Schöpfungs-Geologen interpretieren diese Ablagerung als Ergebnis einer raschen Sediment-Ablagerung während der weltweiten Flut, welche später zu Stein wurde. Interessanter Weise enthalten Teile der Formation hunderte von gut erhaltenen und fest gepackten Fisch-Fossilien pro Kubikmeter Schiefer.

Das ist genau das, was man von einem katastrophischen Begräbnis erwarten würde, passt aber nicht gut zu den Beobachtungen des langsamen Absetzens am Boden eines Tiefen Sees oder flachen Meeres. Tote Fische können sich gelegentlich ansammeln und werden gut erhalten, aber nicht in der dicht gepackten Weise, wie sie in dieser Formation beobachtet wurde. Eine Re-Interpretation würde das gesamte Fundament der Geologie umwerfen. Daher werden die Sedimente weiterhin auf eine Weise interpretiert, die nicht den Beobachtungen entspricht.
 

2 Weltbilder im Konflikt:
2 Weltbilder
Evolutionisten und Kreationisten greifen auf dieselben wissenschaftlichen Befunde zurück. Dadurch, dass sie von einem total unterschiedlichen Weltbild ausgehen, kommen sie zu total unterschiedlichen Interpretationen.

Beide Positionen berufen sich auf gewisse Grundannahmen, an die sie glauben und die nicht bewiesen werden können. Über Prozesse oder Ereignisse, die in der Vergangenheit vonstatten gingen, kann heute nicht mehr geforscht werden. Wir können uns lediglich die Ergebnisse dieser Prozesse anschauen und durch Vergleich mit heutigen Prozessen auf die früheren Prozesse schließen. Die Aussage, Evolution sei Wissenschaft und Schöpfung sei Glauben, ist also in keiner Weise haltbar.

 

 

Übersetzt und erweitert von: „Contrasting views of Reality“ von Bruce Malone (Creation Science Evangelism)