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Unser erschaffenes Sonnensystem
Wenn wir uns mit der Herkunft unseres Sonnensystems beschäftigen, treffen zwei absolut gegensätzliche Modelle aufeinander.
- Evolution:
Das Sonnensystem entstand aus sich selbst vor Milliarden von Jahren, ohne den Eingriff eines Schöpfers. Alles kann durch heutige Theorien erklärt werden.
- Bibel:
Das Sonnensystem wurde (wie der Rest des Universums) in 6 Tagen erschaffen, vor etwa 6000 bis 10.000 Jahren. Jedes Objekt im Himmel wurde als Zeichen erschaffen, um den Schöpfer zu verherrlichen.
In diesem Beitrag geht es um Probleme, die die evolutionistische Astronomie aufweist. Das Zentrum unseres Sonnensystems bildet die Sonne selbst, um diese kreisen von innen nach außen die Planeten: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto. Im folgenden werden wir uns die Planeten im Einzelnen anschauen und erkennen, dass jeder auf seine eigene Weise eine große Hürde für das Evolutions-Modell darstellt.
Das Standard-Modell der Astronomie: Unser Sonnensystem entstand vor Milliarden von Jahren aus einer Wolke (Nebel) von Gas und Staub. Diese Wolke begann zu rotieren und verflachte sich dabei zu einer Scheibe (Protosonne). Eine zentrale Ausbeulung entstand und wurde zu unserer Sonne. Aus kleineren Materie-Ansammlungen entstanden die Planeten. Die Entstehung der Planeten wird mit der Nebel-Theorie erklärt.
Die Nebel-Theorie: Durch das Zusammenlagern von Gas und Staub entstehen größere Staubkörner. Diese lagern sich zusammen und es entstehen Steine … welche zu größeren Steinen werden … welche „Planetesimals“ werden … welche schließlich zu Planeten werden. Die Theorie erklärt die flache Form des Sonnensystems und die gegen den Uhrzeigersinn verlaufenden Umlaufbahnen aller Planeten. Sie erklärt außerdem die steinigen inneren Planeten und die äußeren Gas-Planeten.
Die Theorie hat nur ein Problem: Sie funktioniert nicht. Der Vorgang des Zusammenlagerns kann lediglich bis zu den Planetesimals ablaufen, aber nicht bis zu den Planeten. Ein Lehrbuch zur Astrophysik sagt folgendes: „Wenn diese Planetesimals erst einmal entstanden sind, könnte das weitere Planetenwachstum durch gravitative Zusammenlagerung zu größeren Körpern vonstatten gehen. Allerdings ist noch nicht verstanden, wie das vor sich gehen soll.“ (Martin Harwit, Astrophysical Concepts)
Betrachten wir die Objekte für sich. Welches Modell unterstützen sie: Die Nebel-Theorie oder das biblische Modell.
Die inneren Planten: Merkur, Venus, Erde und Mars
Merkur:
Er ist der nächste Planet zu Sonne und ist hinter Pluto der zweitkleinste Planet in unserem Sonnensystem. Sogar die Monde Ganymed und Titan sind größer als er. Merkur ist ein Planet mit sehr großen Temperaturunterschieden zwischen sonnenzugewandter und sonnenabgewandter Seite. Der kleine, unserem Mond sehr ähnliche Planet, birgt aber eine große Überraschung.
Die Wissenschaftler waren sehr überrascht, als die Marianer-10-Sonde den Planeten besuchte. Bei dem Besuch wurde unter anderem die gravitative Anziehungskraft des Planeten gemessen. Dabei wurde entdeckt, dass Merkur eine sehr hohe Dichte aufweist: die höchste Dichte aller bekannter Planeten außer der Erde. Merkur ist jedoch zu klein, um eine so hohe Dichte zu haben. 75% des Kerns müssten aus Metall bestehen. Der Nebel-Theorie zufolge kann die Dichte bei weitem nicht so hoch sein.
Da das Evolution-Modell den Planeten Merkur nicht erklären kann, wurde ein gewisser „Rettungsplan“ entwickelt: In der frühen Geschichte des Planeten muss ein Asteroid mit ihm kollidiert sein, wodurch das leichtere Material weg geschleudert wurde und das dichte Material zurück blieb.
Desweiteren wurde festgestellt, dass Merkur ein Magnetfeld besitzt. Der Evolutionstheorie zufolge kann er jedoch keins besitzen, da der einzige bekannte Weg für einen Planeten, ein Magnetfeld zu besitzen, die Dynamo-Theorie ist. Diese besagt, dass sich im Inneren des Planeten flüssiges Metall bewegt. Dabei wird Energie induziert, die das Magnetfeld bildet. Der Kern von Merkur muss also flüssig sein. Merkur ist jedoch so klein, dass er nach allgemeiner Auffassung schon lange gefroren sein müsste.
Eine mögliche Erklärung: Ein reiner Eisenkern wäre schon lange gefroren, also ist der wahrscheinlichste Kandidat ein FeS-Kern (Eisen und Schwefel). Dabei entsteht jedoch ein weiteres Problem. Die Nebel-Theorie besagt, dass flüchtige Elemente wie Schwefel nicht so nahe an der Sonne sein können. Der Versuch, Merkur für die Evolutionstheorie zu retten, stellt also das gesamte Entstehungs-Modell infrage.
Es gibt aber andere Möglichkeiten für einen Planeten, ein Magnetfeld zu besitzen. Diese überdauern jedoch nicht Milliarden von Jahren. Vielleicht wurde Merkur mit einem Magnetfeld erschaffen, welches bis heute anhält.
Zusammengefasst:
- Die Evolution sagt, Merkur kann nicht so dicht sein, aber er ist es.
- Die Evolution sagt, Merkur kann kein Magnetfeld haben, aber er hat eins.
- Der Rettungsversuch der Evolution macht das Problem nur noch größer.
Venus:
Die Atmosphäre der Venus besteht hauptsächlich aus CO2, mit Wolken aus konzentrierter Schwefelsäure. Durch einen starken Treibhauseffekt ist die Venus der heißeste Ort im Sonnensystem. Der Druck auf der Oberfläche beträgt 90 Erdatmosphären. Da die Venus ein Schwesterplanet der Erde ist, sind Evolutionisten der Meinung, dass beide Planeten zur selben Zeit, etwa am selben Ort, aus demselben Material und mittels derselben Prozesse entstanden sind. Diese Idee wird auch dadurch unterstützt, dass die beiden Planeten ähnlich in Größe, Masse und Zusammensetzung sind.
Es gibt jedoch große Probleme: Die Venus besteht (im Gegensatz zur Erde) aus nur einer einzigen tektonischen Platte und hat kein Magnetfeld, obwohl sie der Dynamo-Theorie zufolge eins haben sollte. Die Oberfläche der Venus wirkt außerdem jung und frisch und weist keine Milliarden von Jahre alte Erosion auf. Das Interessanteste an der Venus ist jedoch, dass sie genau umgekehrt rotiert, was der Evolution klar widerspricht.
Aber auch hier haben Evolutionisten eine Lösung entwickelt: Die Venus entstand wie von der Evolutions-Theorie vorausgesagt. Dann schlug ein Asteroid ein und drehte sie in die umgekehrte Richtung. Anzeichen für eine solche Kollision gibt es jedoch keine.
Zusammengefasst:
- Die Evolution sagt, Venus sollte ähnlich der Erde sein, aber sie hat kein Magnetfeld und eine ganz andere Krusten-Struktur
- Die Oberfläche ist offensichtlich jung
- Sie rotiert in die „falsche“ Richtung
Erde:
Die Erde ist ein für das Leben einzigartig gestalteter Planet. Die Rotationsgeschwindigkeit ist ideal. Wäre sie zu langsam, würde es zu extremen Temperaturveränderungen kommen, eine zu schnelle Rotationsgeschwindigkeit würde starke Stürme verursachen. Der Neigungswinkel der Erde gibt uns angenehme Jahreszeiten und die sehr kreisförmige Umlaufbahn sorgt für die nötige Klimastabilität.
Auch die Atmosphäre der Erde ist besonders. Als einzige durchsichtige Atmosphäre im Sonnensystem schützt sie uns vor tödlicher Strahlung und versorgt uns mit der nötigen Luft zum Atmen. Wäre sie nur etwas dicker, würde dies einen massiven Treibhauseffekt verursachen.
Wasser stellt die Grundlage des Lebens dar. Der Nebel-Theorie zufolge sollte sich gar kein Wasser auf der Erde befinden, da sie zu nah an der Sonne ist. Auch die Temperatur der Erde muss genau passen, damit das meiste Wasser in flüssiger Form vorliegt, aber dennoch genug Wasserdampf in der Atmosphäre vorhanden ist.
Auch das Magnetfeld der Erde bringt viele Wissenschaftler in Verwirrung. Für viele Tiere dient es zur Orientierung, außerdem schützt es uns vor tödlichen Sonnenwinden. Seit das Magnetfeld 1829 zum ersten mal gemessen wurde, fiel die Gesamt-Energie um 14 %. Paläomagnetische Messungen zeigen darüber hinaus wilde Fluktuationen der Polarität in der Vergangenheit. Das Magnetfeld kann höchstens einige Zehntausend Jahre alt sein, keine Milliarden. Die Dynamo-Theorie kann die Fakten nicht erklären.
Zusammengefasst:
- Die Erde ist einzigartig gestaltet für Leben: Rotationsgeschwindigkeit, Neigungswinkel, Umlaufbahn, Atmosphäre etc.
- Genug Wasser für die Sintflut vorhanden, obwohl überhaupt kein Wasser vorhanden sein sollte
- Magnetfeld kann nicht Milliarden von Jahre alt sein
Unser Mond:
Auch unser Mond ist einzigartig gestaltet. Er hat genau die richtige Entfernung zur Erde. Seine Anziehungskraft bewirkt Gezeiten in unseren Ozeanen, wodurch die Ozeane immer in Bewegung bleiben. Wäre der Mond viel näher, wären die Gezeiten jedoch gefährlich für uns. Außerdem stabilisiert er den Neigungswinkel der Erdachse.
Der Mond befindet sich an einer einzigartigen Position. Er ist 400 mal kleiner als die Sonne, dafür ist die Sonne 400 mal weiter von uns entfernt. Die sichtbaren Größen von Sonne und Mond sind daher von der Erde aus genau gleich.
Wo kommt unser Mond her? Dazu gibt es 3 Theorien:
- Teilungs-Theorie:
Die frühe Erde drehte sich so schnell, dass ein Brocken abriss und zum Mond wurde. Diese Theorie ist jedoch problematisch, da sich das Mondgestein von Erdgestein im Bezug auf Eisen unterscheidet. Außerdem müsste sich die Erde damals alle 2,6 Stunden um die eigene Achse gedreht haben. Dann wäre jedoch unklar, wo all die kinetische Energie, die bei der Abbremsung auf 24 Stunden entstanden wäre, hingegangen sein sollte.
- Nebel-Theorie:
Der Mond formte sich genau wie die Erde aus einer Staub- und Gas-Wolke. Eine Aufteilung der Gas-Wolke in 2 Körper ist jedoch problematisch. Zweitens unterscheidet sich auch das Mondgestein vom Erdgestein.
- Einfang-Theorie:
Der Mond entwickelte sich an einer anderen Stelle im Universum und wurde von der Erde eingefangen. Daraus ergeben sich jedoch dynamische Probleme: Wo ging die überschüssige Energie des Mondes hin? Außerdem gleichen sich Mondgestein und Erdgestein von den Isotopen her.
Die Lösung der Evolutionisten: Die Erde wurde in ihrer Frühzeit von einem großen Asteroiden getroffen, wodurch der Mond entstand (Giant-Impact-Theorie). Diese Theorie ist jedoch sehr unwahrscheinlich. Alles müsste ganz genau passen (Größe, Winkel, Geschwindigkeit etc.). Darüber hinaus müsste der Mond vor 4,5 Milliarden Jahren entstanden sein. Er entfernt sich jedoch jedes Jahr um etwa 4 cm von der Erde. Rechnet man dies zurück, müsste der Mond vor 1,5 Milliarden Jahren die Erde berührt haben.
Zusammengefasst:
- Der Mond ist für uns einzigartig gestaltet
- Es gibt Probleme mit seiner Herkunft
- Rückzug des Mondes legt nahe, dass er keine Milliarden von Jahren alt sein kann
Mars:
Der Mars ist ein Planet der Extreme. Er besitzt den größten Vulkan des Sonnensystems und beherbergt extreme Wirbelstürme. Wissenschaftler stellen sich immer wieder die Frage: Gab es Wasser auf dem Mars? Einige Erosionsformen sehen so aus (Graben-Erosion etc.) und werden von Evolutionisten gerne als Beweise für ein früheres Vorhandensein von Wasser angeführt. Diese Erosion ist aber auch heute noch im Gange. Dies legt nahe, dass alle Erosionsformen auf dem Mars durch Wind und Temperatur entstanden sind. Unter den heutigen Bedingungen ist Wasser auf dem Mars unmöglich, da die Atmosphäre zu dünn ist.
Die äußeren Gas-Planeten: Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun
Jupiter:
Jupiter ist der größte Planet im Sonnensystem und dreht sich alle 10 Stunden um die eigene Achse. Diese hohe Drehgeschwindigkeit kann durch die Nebel-Theorie nicht erklärt werden. Darüber hinaus passt die Zusammensetzung des Jupiter nicht zu den Vorhersagen der Nebel-Theorie.
Der Planet hat einige interessante Monde:
- Io
Io ist in einen enormen Vulkanismus gehüllt. Der Mond ist jedoch sehr klein und sollte daher schon längst abgekühlt sein.
- Europa:
Er ist der glatteste Körper im Sonnensystem und ist größtenteils mit Eis bedeckt.
- Callisto:
Dieser Mond besitzt die meisten Krater im Sonnensystem. Europa und Callisto bestehen zur Hälfte aus Eis. Europa hat jedoch einen Kern und Callisto nicht.
- Ganymed:
Hat eine stark gefaltete Oberfläche und ein Magnetfeld, welches eigentlich nicht da sein sollte.
Zusammengefasst:
- Jupiter kann sich eigentlich nicht so schnell drehen, wie er es tut
- kann eigentlich nicht aus dem Material bestehen, aus dem er besteht
- Io erscheint sehr jung
- Ganymed kann eigentlich kein Magnetfeld besitzen
Saturn:
Der Saturn ist jedem von uns bekannt wegen seiner zahlreichen Ringe. Diese setzen sich aus vielen Millionen Teilen von Stein und Eis zusammen. Da diese Brocken noch hell leuchten und bisher noch nicht von Staub verdunkelt sind, sind sie offensichtlich jung (also nicht Millionen von Jahre alt). Ein weiteres Argument für die jungen Ringe ist, dass die Monde und das Ringmaterial Winkel-Energie austauschen und das Material dadurch abgebremst wird.
Einige der Monde des Saturn:
- Enceladus: Geologisch aktiver Mond
- Titan : hat eine Methan-Atmosphäre, die jedoch nicht so alt sein kann
- Janus und Epimetheus: Tanzende Monde
Zusammengefasst:
- Ringe sind jung, Enceladus ist jung, Titan ist jung
- Tanzende Monde, ungewöhnliche Ring-Phänomene
Uranus:
Uranus ist ein gestaltloser, blaugrüner Ball, der auch einige Ringe hat. Das Besondere an diesem Planeten ist seine Rotationsrichtung: Er rotiert genau senkrecht zur Ebene des Sonnensystems. Herkömmliche Entstehungstheorien können eine solche Orientierung nicht ohne eine Kollision mit einem anderen Objekt erklären. Die Umlaufbahn von Uranus verläuft jedoch sehr kreisförmig. Außerdem rotieren auch die Monde von Uranus senkrecht zu den anderen Planeten.
Der Planet verursacht noch weitere Probleme. Er ist der einzige Gas-Planet, der nicht mehr Energie abstrahlt, als er von der Sonne bekommt. Seine Magnetachse ist um 60° von der Rotationsachse verschoben. Schließlich ist der Mond Miranda ein einziges Rätsel.
Neptun:
Der Neptun ist 30 mal so weit von der Sonne entfernt wie die Erde. Er strahlt die doppelte Menge an Energie ab, die er erhält und beherbergt die stärksten Stürme im Sonnensystem (bis 2000 km/h). Er hat dieselben „Magnetfeld-Probleme“ wie Uranus. Laut Computer-Simulationen existieren Uranus und Neptun gar nicht. Die Simulationen koonten noch nie erklären, wie zwei so große Gas-Giganten so weit entfernt von der Sonne entstehen konnten.
Pluto: Über Pluto ist fast nichts bekannt. Er wird als ein früherer Mond von Neptun angesehen.
Kometen:
Kometen weisen in besonderer Weise auf ein junges Universum hin. Sie lassen sich unterscheiden in:
- Langperiodische Kometen
Brauchen über 200 Jahre, um die Sonne zu umkreisen.
- Kurzperiodische Kometen
Brauchen weniger als 200 Jahre. Daher brennen sie schnell aus, und können keine hunderte von Million Jahre überdauern.
Warum gibt es aber dennoch so viele kurzperiodische Kometen? Der Kuiper-Gürtel wäre ein mögliches Reservoir, die Objekte von dort sind jedoch zu groß und zu wenige.
Zusammengefasst:
- Keine bewiesene Quelle für kurzperiodische Kometen
- Es sollte keine kurzperiodischen Kometen geben, außer wenn das Sonnensystem nur einige Tausend Jahre alt wäre
Schlussfolgerung: Was sagen die Evolutionisten?
- „Soweit haben wir gesehen, dass wir nur sehr wenig über die Entstehung des Sonnensystems wissen“ (Harwit, Astrophysical Concepts)
- „Zusammenfassend denke ich, dass alle vorgeschlagenen Beiträge zur Herkunft des Sonnensystems Objekte großer Beanstandung sind. Die momentane Schlussfolgerung dieses Themas wäre, dass das System nicht existieren kann.“ (Sir Harold Jeffreys, The Earth: Its origin, history and physical constitution)
Was sagt die Bibel?
- „Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündigt das Werk seiner Hände“ (Psalm 19,1)
Übersetzt und leicht überarbeitet nach dem Vortrag "Our created solar system" von Spike Psarris. http://www.nwcreation.net/videos/our_solar_system.html
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